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Pelletproduktion in Deutschland 2009 gestiegen
Pellets-Verband: Versorgungssicherheit gewährleistet

Berlin - 14.01.2010 - In Deutschland wurden im Jahr 2009 rd. 1,6 Mio. t Pellets (1,565 Mio. t) produziert, was eine geringfügige Steigerung von rd. 100.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr (rd. 1,5 Mio. t) bedeutet. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) ermittelt die Produktionswerte regelmäßig unter den heimischen Pelletproduzenten. Danach bleibt Deutschland bei der Pelletproduktion in Europa weiterhin Spitzenreiter. Trotz der winterlichen Witterung zum Jahresbeginn 2010 ist die Bevorratung an Pellets bundesweit gut.

„Die Versorgungssicherheit mit Pellets in Deutschland ist gewährleistet. Selbst bei länger andauernden Minustemperaturen steht dem Verbraucher Ware in ausreichender Menge zur Verfügung“, sagte hierzu die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Dies liege daran, dass Pelletproduzenten und –handel im Herbst 2009 größere Mengen für den Winterverkauf eingelagert hätten.

„Das war eine sehr kluge, verbraucherfreundliche Entscheidung“ betonte Schmidt. Der DEPV werde bei den Herstellern und dem Handel dafür werben, diese Vorgehensweise auch in den künftigen Jahren beizubehalten. Wegen der witterungs-bedingt schwierigen Straßen- und Zustellverhältnisse rät der DEPV den Verbrauchern, Bestellungen rechtzeitig vor dem Leerstand ihres Pelletlagers aufzugeben.

Schmidt wies darauf hin, dass der Inlandsverbrauch von Holzpellets im Jahr 2009 auf 1,1 Mio. t angewachsen sei. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2008 eine Steigerung um 200.000 t. Dennoch würden in Deutschland immer noch erheblich mehr Pellets produziert als verbraucht. 28 Prozent der hier produzierten Pellets wurden 2009 mangels Inlandsabsatz exportiert (2008: 40 Prozent). Nicht zuletzt wegen einer Zunahme der bei Gewerbe und Kommunen betriebenen großen Pelletheizungen geht man beim DEPV von einer weiteren Zunahme des Inlandsverbrauchs, im kommenden Jahr auf rd. 1,3 Mio. t aus.

Als Rohstoffgrundlage für die Pelletproduktion standen im abgelaufenen Jahr Sägeresthölzer mit einem Anteil von rd. 70 Prozent weiterhin an erster Stelle. Rd. 30 Prozent der Pellets wurden 2009 aus nicht sägefähigen Rundholzsortimenten produziert. Durch die rückläufige Schnittholzproduktion 2009 und einer damit einhergehenden Reduktion von Sägeresthölzern ist der Anteil dieser Holzsortimente gegenüber 2008 angestiegen. Angesichts der aktuellen Markteinschätzung der Sägeindustrie wird sich diese Entwicklung, nach Einschätzung des DEPV, auch im kommenden Jahr fortsetzen. Keine nennenswerte Rolle spielten für die Pelletproduktion bislang Hölzer aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen.

Die Pelletproduktion 2009 war vor allem durch eine hohe Erzeugung in den zweiten und dritten Jahresquartalen geprägt. Nur im ersten Quartal wurden weniger Pellets produziert als im vergleichbaren Zeitraum 2008. Mit rd. 475.000 t war das dritte Quartal 2009 der Zeitraum mit der höchsten Produktion. Für das kommende Jahr geht der DEPV von einer gleichbleibenden bis leicht steigenden Produktionsmenge aus. Dieser Trend gelte auch für die Produktionskapazität. In Deutschland werden Holzpellets gegenwärtig von rd. 70 Unternehmen produziert.

Der Handel mit Pellets nimmt kontinuierlich zu. Der DEPV geht von rd. 300 Firmen aus, die dem Verbraucher Holzpresslinge anbieten: vom großen Handelsunternehmen über den spezialisierten Pellethandel bis zu kleinen Energiehändlern, die ihr traditionelles Sortiment Heizöl um Pellets erweiterten. Rund 60 Prozent der Pelletheizungen werden in Bayern und Baden-Württemberg betrieben. Die Versorgung im Norden und Osten wird aufgrund der steigenden Nachfrage immer besser.

Die DEPV-Vorsitzende wies darauf hin, dass sich in nächster Zeit auch zum Thema Qualitätssicherung neue Entwicklungen ergäben. So werde das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) in diesem Jahr mit dem ENplus-Zeichen (www.enplus-pellets.de) eine zusammen mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig und dem österreichischen Pelletverband Pro Pellets Austria entwickelte Pellet-Zertifizierung anbieten, mit der die neue europäische Norm für Holzpellets (EN 14961-2) umgesetzt werde. Ergänzend zu der heute alleine das Produkt Pellets betreffenden Zertifizierung werde beim ENplus-Zeichen künftig auch der Pellethandel mit einbezogen. „Mit dieser Entwicklung wird für den Kunden eine weitere Qualitätssteigerung einher gehen“, sagte Schmidt. Quelle: www.proplanta.de

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Die Zeit für den Klimaschutz läuft:
Bundeskanzlerin erhält vom DEPI einen Zeitmesser
Eine mit Holzpellets gefüllte Sanduhr soll Regierung beim Klimaschutz anregen 

BERLIN, 27.11.2009 – Beim Thema Klimaschutz gibt es keinen Aufschub. Daran wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesen Tagen, da sich die internationale Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen nähert, ständig erinnert werden. 

Maßgeblich trägt dazu ein Geschenk des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) bei: eine mit Pellets gefüllte Sanduhr. Beate Schmidt, Vorsitzende des Deutschen Energieholz-und Pelletverbands (DEPV), überreichte der Bundeskanzlerin im Rahmen der traditionell vom DEPV im Bundeskanzleramt begleiteten Christbaumübergabe diesen überdimensionalen, mit Pellets gefüllten Zeitmesser. „Gute Zeit für Holzpellets – Gute Zeit fürs Klima“ ist in großen Lettern darauf zu lesen. Denn als regenerativer Energieträger verbrennen Pellets CO2-neutral und damit klimaschonend. Die Kanzlerin weiß, dass die Zeit für den Klimaschutz drängt und versicherte, dass dieses Thema bei ihr als Regierungschefin bestens aufgehoben sei. Gegenüber den Gästen vom DEPV betonte sie: „Sie müssen sich keine Sorgen machen, der Zug für die erneuerbaren Energien wird nicht mehr aufzuhalten sein.“ DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt hatte Angela Merkel bei der Übergabe des Präsents auf die Bedeutung des Ausbaus der regenerativen Energieträger, insbesondere im Wärmesektor hingewiesen.

„Die Energiewende muss hier mit einem schnelleren Tempo erfolgen, um die politischen Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte die DEPV-Vorsitzende und ergänzte: „Das Potenzial für eine deutliche Erhöhung der Pelletheizungen ist da und sollte schnell umgesetzt werden.“ 

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Merkel bekommt Weihnachtsbaum aus Sachsen
dpa / 15.10.2009

Berlin/Cunewalde (dpa/sn) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt ihren Weihnachtsbaum in diesem Jahr aus Sachsen. Die etwa zehn Meter hohe Fichte ist für die Ahnengalerie im Bundeskanzleramt gedacht und steht derzeit noch im Wald bei Cunewalde (Landkreis Bautzen), hieß es am Donnerstag aus dem Bundeskanzleramt. Gespendet wird der Weihnachtsbaum vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband. Am 20. November soll das gute Stück gefällt werden - ganz formlos ohne Hymne und andere Ehren. Allerdings wohnt der Cunewalder CDU-Bürgermeister Thomas Martolock dem Vorgang bei. Kurz vor dem 1. Advent nimmt Merkel die Sachsen-Fichte in Empfang.

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Neuer Pelletti Maxi für kommunale Einrichtungen
Interpellets 2009 / 09.10.2009

Die Paradigma Deutschland GmbH hat mit dem neuen "Pelletti Maxi" ihre Produktpalette um einen Pelletskessel im höheren Leistungsbereich erweitert. Mit einer Nennwärmeleistung von 56 kW ist dieser - zudem kaskadierbare - Kessel für größere Gebäude bzw. für einen höheren Wärmebedarf geeignet. Der Pelletti Maxi basiert auf der etablierten Technik des Pelletti, der bislang in den Leistungsgrößen von 8 bis 31 kW geliefert wird. 

Durch die Kombination mehrerer Kessel (Kaskade) lassen sich mit dem Pelletti Maxi Heizleistungen von mehreren hundert kW erreichen. So ist im "Johanniterhaus Nebra" im Frühjahr 2009 eine der größten Pelletsanlagen Deutschlands in Betrieb gegangen (Bild oben). Dort versorgen fünf Pelletti Maxi mit einer Gesamtleistung von bis zu 280 kW ein Altenpflegeheim mit Platz für bis zu 120 Bewohner. Im Vergleich zur alten Heizöl-Anlage möchte das Johanniterhaus bis zu 50% der gesamten Kosten für die Beheizung und Warmwasserbereitstellung einsparen.

Zur Komfortsteigerung verfügt der Pelletti Maxi serienmäßig über eine automatische Ascheaustragung, die anfallende Asche selbsttätig in einen außenliegenden Aschebehälter transportiert. Ist die Aschebox vollständig gefüllt, wird das durch eine entsprechende Meldung an der Kesselsteuerung und am Heizungsregler "SystaComfort" angezeigt. Da es sich um ein vollständig geschlossenes System handelt, lässt die externe Aschebox eine saubere Austragung und Entsorgung der Asche erwarten.

Nachdem Pelletskessel in den letzten Jahren überwiegend im privaten Wohnungsbau eingesetzt wurden, zeigt sich mittlerweile auch im kommunalen Bereich ein stetig wachsendes Interesse am Heizen mit Holzpellets. Das betrifft u.a. Kindergärten, Grundschulen, Rats- oder Gemeindehäuser, die einerseits die Betriebskosten optimieren und andererseits zunehmend mehr Verantwortung für einen wirksameren Klimaschutz übernehmen wollen. Der neue Paradigma Pelletskessel ist ausschließlich als Saugsystem erhältlich und hat für seine Leistungsklasse die recht kompakten Maße von 140/187/97 cm (B/H/T). Weitere Informationen zum Pelletti Maxi können per E-Mail an Paradigma angefordert werden.

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